Peter Kulka Architektur

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1999
Güterbahnhof Grunewald
Berlin

Ausgehend von der vorhandenen städtebaulichen Situation, die gekennzeichnet ist durch ein äußerst dramatisches Spannungsverhältnis zwischen der stark befahrenen Bahntrasse und einem angrenzenden qualitätvollen, kleinteiligen Wohngebiet, welches vorwiegend aus Ein- und Mehrfamilienhäusern besteht, wird die Entwurfsidee entwickelt:
Eine, dem Verlauf der Grundstücksgrenze folgende, geschwungene, sieben Meter hohe Wand, erfüllt die Aufgabe eines Puffers zwischen den Extremen "Lärm und Geschwindigkeit" auf der einen - "Ruhe und Behaglichkeit" auf der anderen Seite. Neben der Aufgabe des Lärmschutzes bildet sie gleichzeitig das Rückgrat der städtebaulichen Gesamtgestalt, über das eigentliche Neubaugebiet Richtung Süden hinaus.
Die Leitidee der Wand als Rückgrat wird unterstützt durch die Gliederung des Neubaugebietes in Wohn-Felder. Die freie Disposition freistehender Häuser in diesen Feldern spiegelt die städtebauliche Typologie des vorhandenen, angrenzenden Wohngebietes.

Wettbewerb 1999, 1. Preis (nicht realisiert)

Entwurf: Prof. Peter Kulka
Mitarbeiter: Uwe Bernd Friedemann, Konstantin Pichler