In Anknüpfung an die ursprüngliche Planung wird der Einkaufskomplex unter Wiederverwendung der ursprünglichen Fassade aus Aluminiumwaben - einer Collage gleich – in Aufriss und Tiefe gegliedert. Im Wechsel mit großzügigen Zugängen und transpar

enten Fassaden – teilweise bis ins 2. Obergeschoss -, die Einblicke in die Welt des Forums geben und einladen, entsteht eine bewegte, spannungsvolle und skulpturale Hülle. Diese wird dem historischen Kontext und dem Maßstab der Prager Strasse gerecht und antwortet auf die neuen funktionalen und städtebaulichen Bedingungen. Die oberen beiden Parkdecks werden teilweise durch die Aluminiumwaben und teilweise durch Aluminiumglattblechpaneele geschlossen. Die Eckausbildung der Fassade mit den

Aluminiumwaben in den Obergeschossen, zu den städtebaulich wichtigen Orten Prager Platz und Dippoldiswalder Platz, sichern die Wiedererkennung. Der Kubus im Fußgängerbereich am Prager Platz sowie die leichttransluzente Fassade der Spindel schaffen neue Identifikationspunkte. Die Zugänge werden differenziert und in Bezug zu den erwartenden Besucherströmen mit besonderem Augenmerk zur Prager Strasse und zu den beiden Plätzen angeordnet und schaffen so die notwendige Vernetzung mit der inneren Struktur.

Wettbewerb 2006, 1. Preis
Bauherr: MULTI VESTE Dresden GmbH
Generalunternehmer: Max Bögl Bauunternehmung GmBH & Co. KG

Entwurf: Prof. Peter Kulka,
Philipp Stamborski
Mitarbeiter Wettbewerb: Christoph Goeke, Thorsten Mildner, Katrin Leers, Winfried Haas, Katrin Stuber
Mitarbeiter Planung: Johann Bierkandt, Christian Brimmer, Pit Dörrwächter, Gundula Frauer, Egbert Heller, Gerhard Karschner, Andreas Kreher, Oliver Krian, Dirk Lorenz, Jörg Petrick, Melanie Scholz, Elke Szczesny, Eva Trebin, Jan Tröber, Cornelius Wens, Henrik Wiedemann

Fotos: David Brandt, Erik Witopil