
Auf einer Gesamtgrundstücksfläche von rund 20.000 m² entsteht mit EQUILON Striesen ein neues Quartier, das bewusst Gegensätze miteinander verbindet: Wohnen und Arbeiten, urbane Dichte und grüne Ruhe, historische Substanz und zukunftsorientierte Architektur.
Der Name EQUILON steht für Gleichgewicht, ein Leitmotiv, das in einen räumlichen Kontext übersetzt wird. Es entsteht ein Ort, an dem Nutzung, Architektur und Freiraum in einem ausgewogenen Verhältnis stehen und ein lebendiges, vielfältiges Quartier bilden.
Durch die geplante Bebauung wird eine deutliche Entsiegelung des bislang stark versiegelten Gewerbeareals erreicht. Großzügige Grünflächen verzahnen sich mit der Bebauung und schaffen zugleich einen behutsamen Übergang zur angrenzenden Kleingartenanlage. Dadurch entsteht ein differenziertes Freiraumsystem, welches sowohl Aufenthaltsqualität als auch ökologische Funktionen stärkt.
Die geplante Nutzung folgt einer nahezu paritätischen Verteilung von Wohnen und Gewerbe und ermöglicht so ein durchmischtes Quartier. Entlang der Schlüterstraße sind reine Gewerbebauten vorgesehen. Dahinter schließen sich Gebäude mit gewerblichen Nutzungen im Erdgeschoss und Wohnnutzungen in den Obergeschossen an. In Richtung der Kleingartenanlage befinden sich
schließlich reine Wohngebäude.
Auch die Quartierserschließung folgt dem zeitgemäßen und klimabewussten Planungsansatz der Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs im Inneren des Quartiers. Der ruhende Verkehr wird in zwei Tiefgaragen gebündelt, sodass auf oberirdische Stellplätze weitgehend verzichtet werden kann. Innerhalb des Quartiers erfolgt die Erschließung überwiegend fußläufig sowie über den Fahrradverkehr, geführt über Wege mit wassergebundener Decke.
Die zwei Bestandsgebäude auf den Baufeldern 01 und 02 bleiben erhalten. Gemeinsam mit dem markanten Schornstein im Zentrum des Areals bilden sie eine Reminiszenz an die unternehmerische Geschichte des Standorts. Mit der 1932 gegründeten DZH-Schepitz GmbH ist hier ein Dresdner Traditionsunternehmen beheimatet, das bis heute in der Stadt tätig ist.
Die neue bauliche Struktur wird maßgeblich von einem Punkthaustypus geprägt. Mit den Grundmaßen von 18 × 18 Metern nimmt er die für Striesen typische Gebäudekubatur auf, interpretiert diese jedoch zeitgemäß mit einer reduzierten Architektursprache sowie begrünten, teilweise als Terrassen nutzbaren Dachlandschaften. Eine barrierefreie Erschließung im Gebäudekern gewährleistet ein inklusives Quartier.
Ergänzend zu den Punkthäusern erweitern unterschiedliche Gebäudetypologien das städtebauliche Gefüge und ermöglichen eine größere Vielfalt an Grundrissen und Nutzungen. Beispielhaft ist hier das auf Baufeld 04 vorgesehene Atelierwohnen. Die drei- bis viergeschossige Zeile auf Baufeld 10 wird für Büronutzung vorgesehen. Ein prägnanter Kopfbau an der Ecke Kipsdorfer Straße bildet den städtebaulichen Auftakt und ergänzt zugleich die bestehende Bebauungsstruktur entlang der Schlüterstraße.




