
Der unterhalb der Freitreppe des Konzerthauses am Gendarmenmarkt bestehende Raum wurde zu einem völlig autarken Hörsaal ertüchtigt, damit dieser als vollwertiger Veranstaltungssaal mit einem möglichst hohen Grad an Multifunktionalität genutzt werden kann. Die Bauaufgabe umfasste den Umbau in einen flexibel zu nutzenden Saal, welcher der Nutzungsanforderung einer Begegnungsstätte entspricht. Die maximale Platzkapazität ist für 140 Personen ausgelegt. Der Zugang erfolgt durch den Portikus unterhalb der Eingangstreppe des Konzerthauses. Der Raum um den Hörsaal herum wurde unterirdisch Richtung Gendarmenmarkt vergrößert. Die Erweiterung beherbergt Catering, Sanitär- und Nebenräume. Die denkmalgeschützte Freitreppe mit ihren Sandsteinstufen, die Außenfassade und auch der Vorplatz zum Schillerbrunnen erfuhren im Zuge dieses Bauvorhabens keine Veränderung. Das architektonische Grundkonzept der formalen Zurückhaltung sah die Reduktion auf eine neue, homogene Hörsaalhülle vor, in der szenentechnische Einbauten integriert sind.







