Der unterhalb der Freitreppe des Konzerthauses am Gendarmenmarkt bestehende Raum wird zu einem völlig autarken Hörsaal ertüchtigt. Dieser soll als vollwertiger Veranstaltungssaal mit einem möglichst hohen Grad an Multifunktionalität genutzt werden.

Die Bauaufgabe umfasst den Umbau in einen flexibel zu nutzenden Saal, welcher der zukünftigen Nutzungsanforderung einer Begegnungsstätte entspricht. Die maximale Platzkapazität ist für 140 Personen ausgelegt. Der Zugang erfolgt durch den Portikus unterhalb der Eingangstreppe des Konzerthauses. Der Raum um den Hörsaal herum wird unterirdisch Richtung Gendarmenmarkt vergrößert. Die Erweiterung  beherbergt Catering, Sanitär- und Nebenräume. Die denkmalgeschützte Freitreppe mit ihren Sandsteinstufen, die Außenfassade und auch der Vorplatz zum Schillerbrunnen erfahren im Zuge dieses Bauvorhabens keine Veränderung. Das architektonische Grundkonzept der formalen Zurückhaltung sieht die Reduktion auf eine neue, homogene Hörsaalhülle vor, in der szenentechnische Einbauten integriert sind.

Bauherr: Konzerthaus Berlin

Entwurf: Prof. Peter Kulka

Gesamtkoordination: Katrin Leers-Kulka
Mitarbeiter: Matthias Bockstruck, Michael Dolinski, Hauke Dost, Stefan Pflips, Kevin Weidemann, Erik Witopil

Visualisierungen: Peter Kulka Architektur