
Das Lessing-Museum Kamenz – ein kultureller Gedächtnisort von nationaler Bedeutung – wird aufgrund des Auszuges der Städtischen Bibliothek in den kommenden Jahren erweitert, um sein kulturelles und pädagogisches Angebot auszubauen sowie zu vertiefen. In diesem Zuge lässt sich der in den vergangenen Jahren entstandene Sanierungsrückstau des Gebäudeensembles beheben und das Haus grundlegend sanieren. Für die anstehenden Maßnahmen werden Fördergelder von Bund und Land zur Verfügung gestellt.
Der Auszug der Städtischen Bibliothek aus dem Obergeschoss sowie der kubische Erweiterungsbau ermöglichen eine Neuordnung des Museums, um die Nutzung organisatorisch im Sinne des Museumsbetriebs zu verbessern. Im 1. Obergeschoss entsteht ein Ausstellungsraum für Wechselausstellungen, der sich flexibel als Saal für größere Veranstaltungen über die Museumsnutzung hinaus nutzen lässt. Die Integration von kleinen Kabinetten als Blackbox ermöglicht das Ausstellen von Leihgaben unter modernen konservatorischen Bedingungen, sodass das Museum zukunfstorientiert ausstellen, arbeiten und vermitteln kann.

BGF: 1.500 m²
BRI: 4.670 m³
Bauherr: Stadt Kamenz
Entwurf: Peter Kulka
Gesamtkoordination: Katrin Leers-Kulka
Mitarbeiter: Julia Sykora, Jakob Müller
Auszeichnung:
"Immobilien des Jahres 2024" (Callwey Verlag)
Visualisierungen: Peter Kulka Architektur




