Der nordöstliche Teil des Residenzschlosses stellt einen der letzten Bauabschnitte beim Wiederaufbau des kurfürstlichen Ensembles dar. Als eines der am höchsten frequentierten Sehenswürdigkeiten Dresdens, entsteht in diesem Bereich ein modernes und ansprechendes Restaurant mit Vinothek, welches die zahlreichen Besucher zum Verweilen einladen soll.

Zwischen Hausmannsturm und Georgentor gelegen, wird der Zugang zum Restaurant östlich über die Schlossstraße sowie nördlich über die Chiaveriegasse möglich sein. Beide Wege führen über den großen Schlosshof und münden am Eingangsbereich beim nordöstlichen Treppenturm, welcher über eine Außentreppe direkt in den großen Gastraum führt. Ein barrierefreier Zugang befindet sich in unmittelbarer Nähe zur Hofdurchfahrt des Hausmannsturms.

Der Restaurantbereich zeichnet sich durch sein einzigartiges Kreuzgratgewölbe aus, welches die Lasten aus der darüberliegenden Rüstkammer über die insgesamt sechs Joche auf eine Stützwand und eine gotische Stütze verteilt. Die Schnittstelle zwischen großem Gastraum und Küche, wird die erhöhte und von einem Tonnengewölbe überdeckte Vinothek bilden, in welcher regionale und überregionale Erzeugnisse offeriert werden.

Im Sommer bietet der der große Schlosshof zahlreiche Plätze, um unter freiem Himmel die Atmosphäre des Schlosses zu erleben und kulinarische Überraschungen zu genießen.

Wettbewerb Residenzschloss: 2004, 1. Rang
Planungs- und Bauzeit Residenzschloss: 2017 - 2020

Bauherr: Freistaat Sachsen

Wettbewerb, Konzeption und künstlerische Oberleitung Gesamtprojekt: Peter Kulka
Gesamtkoordination: Katrin Leers-Kulka
Mitarbeiter Planung: Egbert Heller, Frank Peters, Martin Rauchfuß, Erik Witopil

Visualisierungen: Peter Kulka Architektur